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Der Tod lauert im Wasser - Gefährliche Blaualgen!


Blaualgen sind keine eigentlichen Algen, sondern Bakterien mit einer blau-grünlichen Farbe. Daher kommt auch der wissenschaftliche Name Cyanobakterien. Sie sind die ältesten Organismen der Erde und finden sich in jedem Ökosystem. Sie produzieren Sauerstoff und versorgen damit die Lebewesen in den Gewässern. Nicht alle Blaualgen sind giftig: Nur ein Teil der Cyanobakterienspezies bildet Gifte (Toxine), die bei bestimmten Konzentrationen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen und warmblütiger Tiere haben können.

Wenn sich diese giftigen Blaualgen massenhaft als Algenblüten ausbilden, kann für Badende ein gesundheitliches Risiko entstehen. Problematisch wird es vor allem bei hohen Temperaturen oder wenn große Mengen an landwirtschaftlichen Abfallprodukten in den Gewässern landen. Denn das begünstigt die massenhafte Vermehrung der Blaualgen. Kommt es zur Blüte, normalerweise im August, treiben die Blaualgen wie ein grüner Teppich auf der Oberfläche des Wassers. Bei starkem Befall durch Blaualgen ist die giftige Wirkung sehr hoch und vor allem für Tiere und Kinder sehr gefährlich. Für Hunde, die die Überreste der angeschwemmten Blaualgen fressen oder sich diese auch nur vom Fell lecken, kann das tödlich enden, wie die aktuellen Fälle in der Region Schmerikon zeigen, wo diesen Sommer bereits 5 Hunde mit ähnlichen Symptomen gestorben sind. Ebenfalls Blaualgen-Alarm gab es am 11. August 2021 im Bodensee bei Horn Kt. Thurgau.

Anzeichen, die darauf hindeuten, dass ein Gewässer stark mit Blaualgen befallen ist:
  • Schlieren und Teppiche im Wasser, die blau-grünlich schimmern, sind ein eindeutiges Anzeichen auf Belastung durch Blaualgen.
  • Bei starkem Blaualgenbefall kann sich das Wasser auch rot verfärben.
  • Ein weiteres Zeichen für Blaualgen-Befall kann auch ein übler Geruch nach faulen Eiern, Gülle und Ammoniak sein.

Teppich
Grüne Schlieren
rotes Wasser
Viele Hundebesitzer, deren Hunde urplötzlich sehr krank werden und sogar sterben, führen das meist nicht auf das Baden in einem mit Blaualgen befallenen See zurück. Vielmehr sind eine heftige Infektion oder andere Ursachen im Verdacht.
Achten Sie daher auf folgende Symptome bei Ihrem Hund:
  • Lethargie
  • Schwäche und Orientierungslosigkeit
  • Bläuliche oder violette Verfärbungen im Mundbereich
  • Übermässiger Speichelfluss und Tränenproduktion
  • Muskelzittern, Muskelstarre, Lähmungen, Krampfanfälle
  • Atemnot
  • Erbrechen und Durchfall
So schützen Sie Ihren Hund:
  • Haben Sie Blaualgen in einem Gewässer entdeckt, dann lassen Sie Ihren Hund dort auf keinen Fall baden oder trinken!
  • Beachten Sie unbedingt Badeverbote und Warnhinweise auf Blaualgen.
  • Vermeiden Sie Baden an Stellen, an denen sich viele Wasservögel tummeln.
  • Nehmen Sie den Hund an befallenen Stellen an die Leine.
  • Hat der Hund befallenes Gewässer bereits betreten, dann achten Sie darauf, dass er Fell und Pfoten keinesfalls ableckt.
  • Hat Ihr Hund unterwegs gebadet, dann brausen Sie ihn zuhause nach Möglichkeit gründlich ab. So vermeiden Sie, dass sich Blaualgen im Fell festsetzen.

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