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Waldhüttenhock
vom 25. August 2019


Waldhüttenhock - bei diesem Wort fühle ich mich zurückversetzt in die lange zurückliegende Schulzeit. Maibummel oder Schulreise: Da musste man den Rucksack mit allerlei Essen und Trinken befüllen, um gemeinsam zu einem irgendwo gelegenen Punkt zu wandern. Dort durfte man dann ein Feuer entfachen, alles stank nach Rauch und die Cervelats waren beim Bräteln schwarz geworden. Überhaupt nicht mein Ding!

Als vor einiger Zeit die Einladung des SEC zum diesjährigen Waldhüttenhock ins Haus flatterte, hielt sich meine Begeisterung wegen den obgenannten Erinnerungen in Grenzen. Doch bereits nach den ersten Zeilen wurde mein Interesse geweckt: da hiess es doch tatsächlich, dass man im Restaurant essen wird. Bestellen dürfe man, was das Herz (oder besser gesagt der Magen) begehrt. Dies alles in einer Gegend, die ich auch nicht kannte - der Solothurner Jura, Roggen. Jetzt war es entschieden. Hier wollte ich auch dabei sein! Auftrag an meinen Herzallerliebsten lautete: bitte anmelden.

Am 25. August 2019 war es soweit, 33 Zweibeiner und 23 Vierbeiner trafen sich um 10.00 Uhr auf dem Roggen, oberhalb von Oensingen. Janine und Alexander Wittwer luden uns ein, auf einer Rundwanderung dieses wunderschöne Gebiet kennenzulernen. Der Ausblick über das Mittelland war am Morgen noch unter einer dicken Nebeldecke verborgen. Wir Eurasierfreunde durften aber bereits bei strahlendem Sonnenschein unsere Wanderung in Angriff nehmen. Bei erster sich bietender Gelegenheit wurde das Gruppenbild mit allen Teilnehmern gemacht. Kein leichtes Unterfangen, so viele Menschen und Hunde zu gruppieren.

Weiter ging's. Der Nebel hatte sich gelichtet und man konnte von Weitem die Hügellandschaften, schöne Burgen und viele Ortschaften sehen. Der Weg führte uns anderhalb Stunden durch Feld und Wald, vorbei an weidenden Pferden. Immer mal wieder mussten Weidegatter geöffnet und geschlossen werden, um auf dem Rundweg zu verbleiben.

Doch ein letztes Gatter liess sich nur mit vereinten Kräften öffnen und ich hörte Kuhglocken läuten. Waren etwa weidende Tiere auf dieser Wiese? Mein Puls ging schneller und vor meinem geistigen Auge spielten sich schauerliche Geschichten ab: Wütende Kühe, die ihre Kälber beschützen und uns als Eindringlinge sahen. Ja, es waren Mutterkühe, die zufrieden mit ihren Kälbern in angemessener Distanz auf der Wiese ruhten. Wir führten die Hunde kürzer und beschleunigten unsere Schritte, keine Hektik, sondern Ruhe war angesagt. Die Herde blieb liegen, nur ein Kälbchen und seine Mutter standen auf und beäugten uns neugierig.

Die Durchquerung dieser Wiese bildete zugleich den Schlusspunkt der Wanderung. Wir befanden uns wieder beim Bergrestaurant Roggen und auf der Terrasse waren für uns Tische reserviert. Jetzt bedann der zweite Teil, auf den ich mich schon zuhause gefreute hatte: Salat, feines Fleisch vom Grill mit Beilagen, Dessert. Jedermann und -frau bestellte, wonach ihn/sie gelüstete. Gemütliches Beisammensein in seiner besten Form mit Gespräch über Gott und die Welt (und selbstverständlich immer wieder über Eurasier).

Zwischen Hauptgang und Dessert überraschte uns Ruth Anderegg mit einem Quiz. Wir bekamen Aufgabenblätter, sechzehn Fragen zum Thema Hund mussten beantwortet werden. Z.B. "Wie viele Zähne hat ein Welpe?", "Wie alt ist die Rasse Eurasier?", "Wie heisst der Film-Hund mit dem Namen eines berühmten Komponisten?". Weiter gabe es noch Hunderassen zu erraten, deren Rechtschreibung durcheinander geraten war: RARESIUE, KECLAD, HÄSCHUNFERD und andere. Ruth löste die Fragen dann mit uns zusammen auf und auch die Rassen wurden erkannt. Gewonnen haben alle, so bekam jeder Hund eine Knabberstange und wir hatten Spass beim Rätseln.

Schnell verging die Zeit und die ersten machten sich auf den Heimweg. Langsam lichteten sich die Reihen und der Waldhüttenhock 2019 gehört schon wieder der Vergangenheit an. Danke, Janine und Alexander, es war schön bei euch!

Hier noch die Antworten auf obgenannte Quizfragen: Ein Welpe hat 28 Zähne. - Die Rasse Euraiser 59 Jahre alt und feiert im 2020 ihr 60jähriges Bestehen. - Der Filmhund ist ein Bernhardiner namens Beethoven. - Hinter dem Buchstabensalat verbergen sich die Rassen EURASIER, DACKEL und SCHÄFERHUND.

Bis zum nächsten Mal!

Erica und Bernhard Borter mit Nila


Zum Fotoalbum...
(Fotos: Bea Frey, Marc Müller, Ruth Anderegg)

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